Wedel Nord….um jeden Preis!? - Rückblick auf die öffentl. Mitgliederversammlung am 15.11.2017

Veröffentlicht am 20.11.2017, 11:57 Uhr     Druckversion

Ein grundsätzliches Element der Arbeit der SPD in Wedel ist die Beteiligung der Bürger am politischen Handeln in Wedel und die Berücksichtigung der Hinweise und Vorschläge der Menschen in Wedel. Dazu diente die aktuelle Mitgliederversammlung zum Thema Wedel Nord. Sie war die Plattform für über 50 interessierte SPD Mitglieder und Gäste, ihre Gedanken und Hinweise der SPD und deren in den politischen Gremien tätigen Repr&a

Nach den aktuellen Informationen zu dem Projekt Wedel Nord (Grundlagen siehe auch Wedel.de), befindet sich die Verwaltung derzeit in der Bearbeitung des Rahmenplanbeschlusses und wird von der Politik in der Wedel Nord AG begleitet.

Das Thema Verkehr war gleich zu Beginn das dominierende Thema des Abends.

Die Verkehrsplanung muss vor Start des Projektes stehen. Es darf nicht zu unangemessenen Belastungen der Bürger Wedels kommen. In Teilbereichen besteht jetzt bereits das Gefühl „ES IST GENUG“!

Die Betrachtung der Verkehrsstudien durch einen Vertreter von Argus bzgl. der Varianten 3, 8 und 8b der Planungen wurden mit Interesse verfolgt. Dabei fehlte den Teilnehmern jedoch die Einbindung in ein Gesamtkonzept für die Stadt Wedel. Die Elemente eines Verkehrskonzeptes für Wedel Nord, die Nordumgehung mit S- Kurve und dem Autal Ausbau mit Bahnunterführung, die Optimierung des ÖPNV, einem 10 Minuten Takt der S-Bahn, der Ausbau eines Radwegenetzes, Carsharing, ein neuer S Bahnhof bei Famila, der Ausbau der Bahnhofstraße, die Verkehrsentwicklung im Businesspark, Verkehrsleitplanung, Park and Ride System, Maßnahmen zur Reduzierung des KFZ Verkehrs und die Erweiterung um Wedel Nord West etc. , sind in Einzelmodulen kein Gesamtverkehrsplan, weil die Schnittstellen nicht abgestimmt sind. Hier ist dringend eine Gesamtplanung erforderlich.

Das Thema „Schaffung von preisgünstigem Wohnraum“ fand ebenso viel Resonanz und wurde als sinnvoll und wichtig erachtet.

Die fiskalische Wirkungsanalyse, „was kostet es, was bringt es“ an Einnahmen, wird bei Vorlage des Rahmenplanbeschlusses das Projekt Wedel Nord zu bewerten sein. Die wesentliche Anmerkung dazu war, diese Bewertung nicht nur auf das Projekt an sich zu beziehen, sondern auch auf die dazu in Relation stehenden entstehenden Kosten, zum Beispiel den Businesspark, die Kosten für erweiterte Nutzung der städtischen Einrichtungen, aber auch die Chancen daraus. Die Einflüsse auf Kitas, Schulen, insbesondere weiterführende Schulen sowie Vereine, Verwaltungskapazitäten, weiterführende Investitionen in die Optimierung des Verkehrs etc. sollten ebenfalls hierbei Berücksichtigung finden.

Konkrete Hinweise waren:

Vorsichtiges Wachstum von Wedel durch Neuflächennutzung, Versiegelung, Zerstörung von Grünflächen und Gewerbeflächen (Wedel als Tor zum Baumschulenland)

Quartiere wie Wedel Nord sollten geschaffen werden.

Die Innenstadt von Wedel sollte attraktiver werden.

Wir brauchen mehr Menschen in Wedel.

Bevorzugung Wedeler Bürger im Projekt Wedel Nord.

Brauchen wir Wedel Nord überhaupt? Wir brauchen preisgünstigen, bezahlbaren Wohnraum.

Kann eine bauliche städtische Verdichtung zur Schaffung von neuem Wohnraum intensiviert werden?

Der Fahrradverkehr benötigt eine direkte Trasse von Wedel Nord zum Bahnhof.

Initiativen der SPD in der aktuellen Wahlperiode haben als Ergebnis, das wir nun über eine gute Grundlage zur Einschätzung der Wohnungssituation in Wedel und der Bedarfe verfügen, hier durch die Gewos Studie (auf Wedel.de) als Ergebnis der von der SPD beantragten Arbeitsgruppe zur Wohnraum Situation in Wedel. Gleiches gilt für die Grundlage zur fiskalischen Bewertung des Projektes, die kontinuierlich an den aktuellen Planungsstand angepasst werden muss. Auch diese Studie wurde durch einen Antrag der SPD erstellt.

Ebenso wurde der Ratsbeschluss zur Schaffung von 30 % sozial gefördertem Wohnraum bei der Planung von neuen Wohngebieten durch eine langjährige Forderung und Initiative der SPD vom Rat beschlossen.

Die Forderung nach einem aktuellen Gesamtverkehrsplan stellt die SPD seit vielen Jahren. Sie wurde bis heute regelmäßig durch politische Mehrheiten blockiert, die dafür keine Notwendigkeit sahen und sehen.

Aktuell wurde auf Antrag der SPD eine Arbeitsgruppe zum Thema Verkehr/ÖPNV eingesetzt, die in einem ersten Schritt sich mit der gesamten Verkehrssituation in Wedel befassen und, wenn Mehrheiten geschaffen werden können, ein abgestimmtes integriertes Gesamtverkehrskonzept für Wedel schaffen soll.

Ergänzend ist zu erwähnen, dass durch die SPD das Projekt Erneuerung der Bahnhofstraße angeschoben wurde mit einer Anfrage nach den Planungskosten, die mit einem Haushaltsantrag der SPD in den Haushalt 2018 ff eingestellt werden sollen.

Wedel, den 16.11.2017

Bei Fragen und Anregungen kontaktieren Sie bitte Rüdiger Fölske, bürgerliches Mitglied der SPD im Planungsausschuss unter 0172/451 40 84 oder unter r.foelske@gmx.de

Wir danken den Podiumsteilnehmern Herrn Helms, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Wedel, und Herrn Franke, Argus, als Spezialist für Verkehrsplanung, für ihre Teilnahme und den sachlichen kompetenten Beiträge.

 

Rüdiger Fölske, Bürgerliches Mitglied im Planungsausschuss

Homepage: SPD-Wedel


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