H├Âlck fordert von Jamaika Glyphosat-Ausstieg

Veröffentlicht am 29.06.2018, 20:04 Uhr     Druckversion

Glyphosat ist das in Deutschland und der Welt am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel. Es wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche verwendet.

Es handelt sich um ein sogenanntes Totalherbizid, das jede Pflanze tötet, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt.
Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen ein. Außerdem zerstört es die biologische Vielfalt.
70 Prozent der Deutschen sind laut BUND für ein Verbot von Glyphosat. Leider interessiert dieser Bürgerwille die Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein nicht, bedauert der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck aus Haseldorf.

Durch die Entscheidung auf EU-Ebene und die Vereinbarung im Koalitionsvertrag im Bund ero?ffnet sich fu?r Schleswig-Holstein die Mo?glichkeit, aus der Anwendung von Glyphosat auszusteigen. Bei den Beratungen im Umwelt- und Agrarausschuss haben die Jamaikafraktionen diese Woche die Chance zum geordneten Ausstieg aus der Glyphosat-Anwendung verweigert.
Im Gegenteil, Jamaika zieht sich auf unverbindliche Allgemeinplätze zuru?ck und bela?sst die Verantwortung lieber auf Bundes- und EU-Ebene, statt hier im Land endlich etwas zu unternehmen, was die Menschen schützt und zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt, so Hölck. Die SPD wolle keine Minderungsstrategie irgendwann, sondern endlich einen verbindlichen Ausstieg. Das soll gemeinsam mit der Landwirtschaft auf den Weg gebracht werden.

Homepage: Thomas Hoelck, MdL


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