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Veröffentlicht am 09.03.2010, 22:37 Uhr     Druckversion
SPD vor Ort: Bürger beurteilen ihre Stadt

Am vergangenen Samstag war die SPD Quickborn wieder unterwegs, um die Bürger nach ihrer Meinung zu fragen. Während einer Veranstaltung der Reihe „SPD vor Ort“ am Dorotheenplatz konnten sich die Bürger in Anwesenheit der Bürgermeisterkandidatin Johanna Skalski auf Stelltafeln dazu äußern, was ihnen an der neuen Innenstadt gefällt, aber auch, was noch verbessert werden muss.
Bei herrlichem Winterwetter nutzen viele Besucher diese Gelegenheit. Gut angekommen sind bei den Bürgern der Brunnen am Forum, die abendliche Beleuchtung auf dem Dorotheenplatz und insgesamt einige „schöne Verbesserungen“.

Auf der Wunschliste der Quickborner stehen aber noch viele offene Punkte. Da ist zum einen die schlechte AKN-Verbindung für Menschen mit Schichtdienst. Viele Bürger beklagen, dass die Stadt insgesamt nicht einzelhandelsfreundlich sei. Saubere Fenster in der Bahnhofshalle und Sauberkeit überhaupt in der Stadt wurden angemahnt und insgesamt fordern die Bürger mehr grün. Selbst der an sich gelobte Dorotheenplatz müsse mehr grün erhalten, er sei heute viel zu grau.

Vermißt werden ein öffentliches WC und eine Uhr am Bahnhof, Stellplätze für die Geschäfte und zwar auf der Straße vor den Läden. Die Poller sind wegen ihrer unzweckmäßigen Form ein öffentliches Ärgernis. Hier wird gefordert, sie für den Autofahrer sichtbar zu machen. Klage gab es über nicht ausreichend breite Zugänge für Rollatoren, wie sie zumeist von alten Menschen benutzt werden. Aber auch das Dauerthema Hundekot war wieder dabei mit der einfachen Anregung, ausreichend Hundetütenautomaten aufzustellen und man fragt sich, wieso das bei einer neuen Innenstadt immer noch ein Thema sein muss. Ein Kiosk in der Bahnhofshalle wird ebenso vermisst, wie ein Engagement für mehr Sozialwohnungen.

Homepage: SPD-Quickborn


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