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Hölck: Umweltminister nimmt Bürger nicht ernst!
Herausgeber: Thomas Hoelck, MdL am: 30.04.2018, 10:53 Uhr



Mit harscher Kritik hat der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck aus Haseldorf auf die Antwort des Energie- und Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage reagiert. Hölck hatte erneut Fragen zu den von vielen Anwohnern des Wedeler Elbhochufers beklagten Partikelemissionen des Heizkraftwerks Wedel gestellt.



Das Fazit des Ministeriums, nämlich dass die von Anwohnern angeführten Ätzschäden, insbesondere an Pkw und Terrassen, nicht dem Heizkraftwerk Wedel zugeordnet werden könnten, lässt Hölck nur den Kopf schütteln. „Dass ein von einem Grünen geführtes Umweltministerium die Situation so verharmlost und die betroffene Bevölkerung nicht ernst nimmt, ist grotesk“, so der Sozialdemokrat.



In der Antwort des Ministeriums heißt es unter anderem, dass in den vergangenen Monaten mehrmals Mitarbeiter des Ministeriums vor Ort waren und dabei festgestellt hätten, dass sowohl die Anzahl und das Ausmaß der Partikelniederschläge als auch die Größe und das Haftverhalten der Partikel deutlich gemindert worden seien. „Sofern es im Einzelfall noch zu Verschmutzungen von Oberflächen durch Kraftwerkspartikel kommt, so waren jeweils nur wenige Partikel geringer Größe zu beobachten, die sich problemlos entfernen ließen. Darüber hinaus belegen die Untersuchungen unabhängiger Gutachter, dass die Kraftwerkspartikel kein materialschädigendes Verhalten aufweisen“, heißt es in der Antwort auf Hölcks Kleine Anfrage. Der Landesregierung sei kein Fall bekannt, in dem es im Umfeld des Heizkraftwerks nachweislich zu einer dauerhaften Beschädigung von Oberflächen durch Kraftwerkspartikel gekommen sei, obwohl insbesondere im dritten Quartal 2016 viele Autos durch Partikel stark verschmutzt wurden. Weil die starke Haftung der Partikel beispielsweise auf Pkw und Wintergärten eine erhebliche Belästigung darstellten, wurde Vattenfall als Kraftwerksbetreiberin aufgefordert, die Partikelemissionen wirksam zu mindern. Im Oktober 2017 habe dann der TÜV Nord einen Feldversuch durchgeführt und belegt, dass die Haftung der Kraftwerkspartikel stark abgenommen habe. Außerdem habe der TÜV bei den untersuchten Materialien wie Autolacken, Glas und Terrassendielen keine bleibenden Oberflächenveränderungen nachweisen können.



Hölck bedauert es, dass die Anlieger des Heizkraftwerks vom Umweltminister offenbar keine Unterstützung zu erwarten hätten.


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